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Skinke

Skinke

Blauzungen Skink

Skinke

Ein wohl bekannteres Wort für diese Tierart ist sicher Echse. Die Skinke zählen zur größten Echsenfamilie weltweit. Insgesamt gibt es fast 1200 Arten und 85 Gattungen. An dieser Stelle sei nur eine kleine Auswahl an den verschiedensten Echsenarten genannt:

Wickelschwanz-Skink, Rotkopf-Skink, Pracht-Skink und Westliche Blauzunge. Man trifft sie in Australien, Afrika und Ostasien an. Zu erkennen sind sie an ihrem zylinderförmigen Körper, der 10 bis 60 cm messen kann. Und weil sie eine glatte, glänzende Haut mit regelmäßig angeordneten Schuppen haben, bezeichnet man die Skinke auch als Glattechsen. Wie bei den Schlangen ist der Kopf keilförmig und die Zunge eingekerbt. Trotz ihren kurzen Beine mit den langen schlanken Zehen, sind sie sehr bewegungsfreudige Tiere.

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Deshalb gilt auch für die Haltung: Je größer das Terrarium, desto besser! Außerdem ist es hilfreich sich über den natürlichen Lebensraum des neuen Bewohners vorher zu informieren. Denn eine Art aus dem Regenwald kommt nicht mit dem Wüstenklima klar. Vorsicht auch bei der Haltung von mehreren Skinken: Nicht alle vertragen sich und es kommt zu Auseinandersetzungen. Daher ist es ebenso sinnvoll sich über das Verhalten der Tiere vorab zu informieren und vielleicht sogar ein zweites Terrarium zu besitzen. Die Terrarien sollten täglich von Kot und Essensresten befreit und das temperierte Trinkwasser ausgetauscht werden. Wichtig ist auch den Gesundheitszustand der Tiere zu beobachten. Ein Auge ist zum Beispiel auf die Haut zu werfen. Dort können sich Parasiten ansammeln. Ansonsten gilt wie bei allen Tieren: Bei der kleinsten Unregelmäßigkeit am besten zum Tierarzt. Die Nachzucht von Jungtieren ist mühsam und zeitaufwendig, aber nicht unmöglich. Wer aber die langwierige Variante der Eigenaufzucht wählt, hat bei Erfolg noch mehr Freude an seinen tierischen Mitbewohnern!