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Chamäleons

Chamäleons

Helmchamaeleon

Bei Chamäleons handelt es sich um Reptilien aus der Familie der Leguane. Man unterscheidet circa 160 verschieden Arten von Chamäleons, wobei fast alle innerhalb ihres Lebensraumes gefährdet sind. Chamäleons stammen aus Ost- und Westafrika und Madagaskar. Innerhalb der verschiedenen Chamäleonfamilien bevorzugen die Tiere unterschiedliche Lebensräume. Der Körperbau vieler Chamäleons spricht für ihr Leben in Büschen und auf Bäumen. Daneben gibt es aber auch Chamäleons, die den Boden als Lebensraum nutzen. Chamäleons sind sehr anpassungsfähig denn sie sind in verschiedenen Ökozonen der Erde vertreten. Sie sind sowohl in Wüsten wie auch in schneebedeckten Gebirgen anzutreffen. Hinsichtlich des Körperbaus treten entsprechend den verschiedenen Arten der Chamäleons unterschiedliche Ausprägungen auf, die u.a. vom Geschlecht oder Alter des Tieres abhängen.
Alle Arten haben Hörner in unterschiedlicher Größe, Form und Anzahl. Des weiteren verfügen alle Chamäleons über Lappen am Kopf, die bei Gefahr abgespreizt werden können um den Angreifer einzuschüchtern.

Der Farbwechsel

Jemenchamaeleon

Etwas, worüber man staunt, ist der Farbwechsel, zu dem Chamäleons fähig sind. Mit Hilfe von kleinsten Muskeln können diese Tiere die darunter verborgenen Farbpigmente freilegen und sich verfärben. Früher nahm man an, dies diene dazu, sich vor Feinden zu schützen oder seine Beute zu irritieren. In der Zwischenzeit weiß man, dass Chamäleons durch den Farbwechsel untereinander kommunizieren und ihren Erregungszustand, wie in etwa ihr Wohlbefinden, Angst und etwaige Krankheiten, ausdrücken.Chamäleons haben an Rücken, Kehle und Bauch Kämme unterschiedlicher Gestaltung. Was die Größe der Tiere angeht, so reicht die Skala von 3,5 cm bis 68 cm, wobei die Männchen generell größer sind als die Weibchen.

Nahrung Chamäleons

Stummelschwanzchamaeleon

Bei der Haltung eines Chamäleons ist zu beachten, dass sie äußerst empfindlich sind. Für einige Arten ist die Temperatur Nachts auf 10°C abzusenken und darf tagsüber 25°C nicht überschreiten. Sie benötigen außerdem eine hohe Luftfeuchtigkeit und viel frische Luft. Chamäleons fressen in der Hauptsache Insekten und andere kleine Lebewesen.Chamäleons legen circa 4 Wochen nach der Begattung zwischen 5 und 35 Eier, aus denen die Jungen schlüpfen. Einige wenige Arten bringen in Anpassung an die Umweltbedingungen keine Eier sondern lebende Junge zur Welt.