Reptilien

Reptilien.org | Reptilien Freunde | Terrarien | Reptilien Links | Sitemap | Impressum

Reptilien

Reptilien - Echsen - Kriechtiere

Bartagame

Eine Pflegeleichte Reptilien Art.

Bei uns finden Sie Beschreibungen der verschiedensten Reptilien. Wie z.B. Leguane oder Agamen. Skinke, Geckos und Anolis. Pythons, Vogelspinnen und Schildkröten. Wir zeigt Ihnen einige interessante Reptilien Webseiten.Reptilien,lateinisch reptilia gehören zu den ältesten Lebewesen dieser Erde. Reptilien halten bedeutet aber auch eine große Verantwortung. Die Artgerechte Haltung der Reptilien sollte auf jeden Fall eingehalten werden. Bei richtiger Pflege werden Sie viel Freude an ihrem Tier haben. Wir suchen immer Reptilien Züchter oder Reptilienhalter die Artikel über ihre Lieblinge hier veröffentlichen wollen. Mehr dazu finden Sie unter Artikel schreiben. Neu Chamäleons, Pfeilgiftfrösche und Warane.

Anzeigen:

Reptilien Beschreibung

Gruener Leguan

Reptilien bilden eine eigene Klasse unter den Wirbeltieren, den sogenannten Vertebraten. Das Wort selbst stammt aus dem lateinischen Adjektiv "reptilis", was sich mit kriechend übersetzen lässt. Deswegen bezeichnet man sie im deutschen Sprachraum auch als Kriechtiere. Alle Reptilien besitzen als Grundmerkmale schuppige Haut, einen Schwanz und vier Beine, wobei sich letztere bei einigen Echsenarten und Schlangen im Laufe der Evolution zurückgebildet haben. Ausschließlich an Land legen sie Eier oder gebären lebende Nachkommen. Wie Säugetiere auch, atmen alle Reptilien über Lungen. Ebenso entwickeln sie sich direkt und durchlaufen kein Larvenstadium wie etwa Amphibien.Sie unterscheiden sich jedoch von Ihnen dadurch, dass sie ihre Körpertemperatur nur teilweise oder gar nicht selbstständig regulieren können. D.h., dass ihre Aktivität von der Außentemperatur abhängt. Ein bekanntes Beispiel ist zum Beispiel das Energietanken vieler Echsenarten durch "Sonnenbaden". Das liegt unter anderem daran, dass sie einen einfach geschlossenen Blutkreislauf besitzen, dass das Herz sauerstoffgesättigtes und armes Blut gleichzeitig in den Kreislauf pumpt. Evolutionsgeschichtlich haben sich die Kriechtiere vor ca. 335 Millionen Jahren aus den amphibischen Landtieren entwickelt. Die ältesten bekannten Reptilienfunde, die Dinosaurier, lassen sich auf das Permzeitalter zurückdatieren. Die direkten Vorfahren der Dinosaurier waren die amphibischen Diapsida, die "zwei Schädelschläfenöffnungen besitzenden".Dabei stößt man aber in der Klassifizierung auf ein erstes Problem: Schildkröten, die klassisch ebenfalls zu den Reptilien zählen, besitzen keine Schläfenöffnung. Einige Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass sich diese im Laufe der Jahrtausende rückbildeten. Andere sehen in den Schildkröten eine den Reptilien verwandte Nebenklasse.Ein weiteres systematisches Problem ergibt die Einbeziehung der Vögel. Stammesgeschichtlich stammen sie ebenso wie alle Kriechtiere aus der gleichen Schiene der Amphibien ab. Sie werden jedoch traditionell als eigene Klasse eingeteilt. Somit ist die Klasse der Reptilien, wie wir sie systematisch kennen, eigentlich eine artifizielle.Die Kriechtiere untergliedern sich in vier Ordnungen:Die erste nennt sich Testudinata und meint die Schildkröten. Man unterscheidet ca. 300 Arten und an die 500 Unterarten. Sie sind wechselwarme, eierlegende Tiere, die sich in über 300 Millionen Jahren verschiedensten klimatischen und ökologischen Bedingungen angepasst haben. Erst der Mensch ist ihnen zur Bedrohung geworden. Circa 75% aller Arten sind heutzutage akut vom Aussterben bedroht.Die zweite Gruppe differenziert die Crocodylia (Krokodile). Sie stehen entwicklungsgeschichtlich den Vögeln sehr nahe und stammen wie diese von den Archosaurien, den "Herrscherreptilien", ab. Alle bekannten Arten, bis auf das Salzwasserkrokodil, leben an Süßgewässern wie Flüssen oder Seen.Leguane, Chamäleons, Geckos, Flossenfüßler, Echsen und Krustenechsen, Skinke und Warane gehören alle zur Ordnung der Squamata (Schuppenkriechtiere). Im allgemeinen werden die Schlangen und Schleichen ebenfalls dazu gezählt. Da es sich aber bei dieser Ordnung, wie bei der Klasse der Reptilien überhaupt, um eine artifizielle Zusammenfassung aller Schuppenkriechtiere handelt, ohne die evolutionär verschiedenen Stammeswurzeln zu berücksichtigen, ist die Zuordnung letzterer eigentlich falsch.Die Squamata differenzieren sich insgesamt in circa 23.000 Spezies und machen damit die mit Abstand größte Gruppe der Reptilien aus.Die letzte Ordnung, die Rhynchocephalia oder Schnabelköpfe, unterteilt sich hingegen nur in drei Arten, wobei eine bereits ausgestorben ist. Das markanteste Unterscheidungsmerkmal gegenüber der Gruppe der Squamata ist das Vorhandensein voll ausgebildeter Schläfenbögen, die den Oberkiefer mit dem Schädel binden.Die Wissenschaft der Reptilienforschung nennt man Herpetologie (~gr: "kriechendes Ding"), die Pflege und Zucht Terraristik (~ lat.: "am Lande"). Bücher über Reptilien und anderen Tieren finden Sie in unserem Tierbücher Shop.